Die Halle

Courage und Innovationsgeist: die Immersive Art Hall.

Das neu aufblühende Areal im Neuhauser Industriegebiet wird um ein weiteres couragiertes Projekt erweitert: Die Immersive Art Hall. Die Immersive Art Hall – in ihrer technischen Ausstattung und der beispiellosen Varianz ihres Nutzungspotentials – ermöglicht immersives Erleben – die Erfahrung, mit allen Sinnen in virtuelle Realitäten, in simulativ erzeugte Wel-ten einzutauchen.

Die Industriehalle – die Immersive Art Hall – von rund 800 Quadratmetern Nutzungsfläche ist im hinteren Bereich der Halle 1 auf dem SIG-Areal des Neuhauser Industriegebiets situiert. Sie agiert in gemeinschaftlicher, räumlich jedoch klar voneinander separierter, Nutzung mit einer Ausstellungsstätte des Museums im Zeughaus, das die Ge-schichte der Schweizerischen Armee darstellt und historische Artefakte der schweizerischen Armee ausstellt. Dieses immersive Projekt macht die frei begehbare, hermetisch angelegte Raumkonstruktion einer Fläche von 350 Quadratmetern, die exklusiv hierfür entworfen wurde, zum Herzstück der Industriehalle. Der kubische Raum ist durch Tuchbespannungen ausgekleidet und mit 28 Hochleistungsbeamern wie 90 Lautsprechern ausgestattet. So lässt er sich vom Boden und allen Seiten- und Deckenwänden audio-visuell und medial bespielen.
Die Immersive Art Hall ist von vergleichbaren Konzepten des Kunstkollektivs teamLabBorderless beispielsweise in Tokio im Tokio light Museum inspiriert. An der Umsetzung beteiligt waren sowohl ortsansässige Unternehmen sowie künstlerische und technische Mitarbeiter*innen aus aller Welt. Ermöglicht wird dieses einzigartige Vorhaben durch die eigens zum Zwecke der Realisierung gegründete Rhyality-AG sowie durch den Investor Hanspeter Weder, der zugleich als Geschäftsführer des Projektes agiert.
Nebst dem Herzstück der Immersive Art Hall, dem immersiven Raum und der Hochwertigkeit seiner modernsten technischen Ausstattung, besticht auch die Industriehalle selbst anhand ihrer architektonischen Einzigartigkeit. Die lichtdurchflutete Lokalität, die eine Gesamtfläche von rund 800 Quadratmetern umfasst, erscheint als harmonische Verbindung von architektonischer Ästhetik industrieller Bauten und der Gestaltung des Interieurs von minimalisti-scher Klarheit.
Ganz im Zeichen ihrer ursprünglichen Nutzung als industrielle Produktionsstätte ist die konzeptionelle Anlegung der Immersive Art Hall darauf ausgerichtet, sich den Pioniergeist, der das Areal seit jeher umweht, zu bewahren. In diesem Sinne soll Künstler*innen aus allen Sparten der Künste Raum für ihr Schaffen geboten und For-scher*innen und Institutionen im Bereich der Wissenschaft und der Bildung Infrastruktur für Forschung zur Verfü-gung gestellt werden. Auch für Unternehmen und Privatpersonen bieten die Ressourcen der Immersive Art Hall ein einzigartiges Potential für individuelle Nutzungskonzepte wie Firmen- oder Privatanlässe.
Obschon die Eröffnung der Immersive Art Hall noch bevorsteht und sich die Tore für die Öffentlichkeit erst im Spätsommer diesen Jahres öffnen, herrscht in der ehemaligen Industriehalle bereits eifriges Treiben. Ein neugieriger Blick hinter noch verschlossene Türen eröffnet bereits jetzt einen Ausblick auf künstlerisches Schaffen, auf angedachte spezifische Nutzungskonzepten vielzähliger Unternehmen als auch – durch die bereits aufgenommene Forschung im Bereich der Didaktik – im Anklang und Ansatz die Reichweite und Strahlkraft der in Neuhausen am Rheinfall beheimateten Stätte für Pioniergeist und Innovation.