Didaktik

Immersive Praxis für Lehren und Lernen.

Immersion – der Effekt des Eintauchens in virtuelle Realitäten – ist als Gegenstand einer interdisziplinär ausgerichteten Pionierarbeit zwischen Wissenschaft und Praxis zu verstehen. In kollaborativer Struktur erarbeiten Forschende und Künstler*innen aus Disziplinen wie Technologie, Physik, Psychologie und auch aus Bereichen von Sounddesign, medialen, visuellen und installativen Künsten multimediale Simulationen, die ein ganzheitlich erfahrbares, alle Sinne ansprechendes Eintauchen in virtuelle Realitäten zu erzeugen suchen.

Forschung

Obschon sich Realisierungen von Immersive Art – Produktionen bislang vorwiegend im Bereich der Künste bewegen und hierfür sich der Fokus vor allem auf das gestalterische Potential richtet, beginnen akademische Institutionen – insbesondere in Bereichen wie Psychologie und Pädagogik – das Potential immersiver Techniken für die Forschung und Wissensvermittlung zu entdecken.

Immersive Learning

Seit Anbeginn der Zeit – so das grundsätzliche Postulat der Forschung von Pädagogik und Psychologie im Kontext von Immersion – werde die Fähigkeit zur Aneignung von Lerninhalten und die Fähigkeit zu Adaption durch die Wahrnehmung der Umgebungswelt, in Gleichzeitigkeit der Beanspruchung aller Sinne, erlangt. So werde ein Setting entworfen, das ein Wahrnehmen der Umwelt nicht nur im Fokus des primären Gesichtsfeldes, sondern mit allen Sinnen in gleichzeitiger Aufmerksamkeit alles Nebengeschehens bedingt. Dies legt das Bestreben nahe, das Darstellungspotential von Immersion für pädagogische und didaktische Vermittlungskonzepte nutzbar zu machen.

Immersive Learning

Seit Anbeginn der Zeit – so das grundsätzliche Postulat der Forschung von Pädagogik und Psychologie im Kontext von Immersion – werde die Fähigkeit zur Aneignung von Lerninhalten und die Fähigkeit zu Adaption durch die Wahrnehmung der Umgebungswelt, in Gleichzeitigkeit der Beanspruchung aller Sinne, erlangt. So werde ein Setting entworfen, das ein Wahrnehmen der Umwelt nicht nur im Fokus des primären Gesichtsfeldes, sondern mit allen Sinnen in gleichzeitiger Aufmerksamkeit alles Nebengeschehens bedingt. Dies legt das Bestreben nahe, das Darstellungspotential von Immersion für pädagogische und didaktische Vermittlungskonzepte nutzbar zu machen.

Didaktik

Die Möglichkeit, durch Immersion, mittels der Simulation virtueller Welten, Wissensinhalte zugänglich zu machen, vermöge – so die Forschungsthese – eine solche Form der Lernerfahrung zu bieten, die sich als Möglichkeit der kontextbezogenen Darstellung von Inhalten in all ihrer Komplexität fassen liesse. Diese grenzt sich von der Wissensvermittlung von isolierten Inhalten ab, wie sie insbesondere die seit dem 18. Jahrhundert etablierten Form des Frontalunterrichts bietet. Der besondere didaktische Nutzen dieses Darstellungspotentials von Inhalten, die auf allen Sinnesebenen in ganzheitlichem Erfahren erlebbar würden, wäre so hauptsächlich dahingehend zu verstehen, dass diese Form der Darstellung für alle Typen von Wissensaufnahme individuellen Zugang zu Lerninhalten ermögliche. Gleichermassen sorge die Eindrücklichkeit des simulativ erzeugten Erlebens für eine nachhaltige Abspeicherung des aufgenommenen Wissens und ermöglicht den Lernenden einen intuitiven Wissenstransfer und Übertragung des Gelernten in andere Kontexte.